Kirchenmusiker Helmut Hoeft
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Bereits im Kindergartenalter erweckte das Harmonium des Großvaters das ungebremste Interesse von Helmut Hoeft (geboren im März 1957 in Berlin) und wenn er den Großvater besuchte, nutzte er häufig die Gelegenheit zu ersten Improvisationen an dem Instrument.
Ab dem 9. Lebensjahr ergab sich f√ľr Helmut Hoeft die M√∂glichkeit, bei einer Nachbarin Klavierunterricht zu nehmen. Dieser endete nach knapp drei Jahren mit dem Umzug der Familie Hoeft. In der 5. und 6. Klasse begleitete Helmut Hoeft seine Klasse an jedem  Morgen beim gemeinsamen Volkslied auf dem Klavier.  Bis zum Studium ergab sich noch die M√∂glichkeit des ersten Orgelunterrichts bei dem ehemaligen Steglitzer Kirchenmusiker Dieter Beermann, verbunden mit ersten Vertretungsdiensten.    

April 1983

Nach dem Abitur entschied sich Helmut Hoeft f√ľr das Studium der Kirchenmusik, weil er die Vorstellung hatte - und dieses hat sich f√ľr ihn im Laufe seines Berufslebens best√§tigt - , dass er als Kirchenmusiker viel mehr zum Musizieren kommen werde, als dies z.B. im Lehrerberuf mit Musik in einer Fachkombination der Fall w√§re.

September 1982

Im unmittelbaren Anschluss an den Abschluss seines Studiums an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau w√§hlte der Gemeindekirchenrat der Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtnis-Kirchengemeinde Helmut Hoeft am 22. Februar 1982 unter vier Bewerbern in die 2. Organistenstelle, die er am 1. M√§rz 1982 antrat. (“Kirchliche Nachrichten” April 1982)

Es folgte eine √ľber 22 Jahre w√§hrende vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Hanns-Martin Lehning, bei dem Helmut Hoeft w√§hrend seines Studiums bereits Einzelunterricht im Orgelfach gehabt hatte und mit dem die 1. Organistenstelle an der Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtnis-Kirche zum 1. Januar 1982 besetzt worden war.

Damals gab es auch noch eine 3. Organistenstelle, die jedoch nach der Pensionierung des damaligen Stelleninhabers Hans-Joachim Stender († 2006) Anfang der 90er Jahre unbesetzt blieb.

Auch die 1. Organistenstelle blieb nach dem fr√ľhen Tod von Hanns-Martin Lehning im Jahre 2004 unbesetzt.

Seither hat Helmut Hoeft, dem 2004 in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Kirchenmusik der Titel ‚ÄěKirchenmusikdirektor“ verliehen wurde, die einzige Kirchenmusikerstelle an der Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtnis-Kirche inne und erf√ľllt die Aufgaben, die er sich in langen Jahren zuvor mit Hanns-Martin Lehning teilen konnte, alleine.

Er spielt die Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtnis-Kirche in Gottesdiensten und Andachten bei Orgelvespern und Orgelkonzerten fast t√§glich, leitet die Kantorei der Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtnis-Kirche seit 1982 und seit 2005 den von ihm gegr√ľndeten Gemeindechor und das von ihm initiierte Vokalensemble.

Oktober 2003
2006

Er wirkt bei der musikalischen Fr√ľherziehung in der Kindertagesst√§tte der Gemeinde mit und pflegt den s√§ngerischen Nachwuchs im Sing- und Spielkreis der Gemeinde.

Neben seiner hauptberuflichen T√§tigkeit, die auch die organisatorische und k√ľnstlerische Verantwortung f√ľr das umfangreiche kirchenmusikalische Angebot in der Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtnis-Kirche mit sich bringt, ist Helmut Hoeft als Dozent f√ľr liturgisches Orgelspiel und Improvisation im kirchenmusikalischen C-Seminar der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO)  an der Universit√§t der K√ľnste in Berlin (UdK) t√§tig.

Helmut Hoeft hat sich auch als Komponist zahlreicher Kinderlieder und geistlicher Chorwerke einen Namen gemacht. Er ist Kreiskantor im Kirchenkreis Berlin-Charlottenburg und in zahlreichen Ehrenämtern aktiv.

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