Kirchenmusiker + Chorleiter

Der Spieltisch an der Schuke-Orgel auf der Empore der Gedächtniskirche, das Dirigentenpult vor Chor und Altar bei Konzerten oder Chorvespern, die Flügel im Gemeindesaal, Kapelle und Kirche, die Orgel in der Kapelle, die Proben- und Veranstaltungsräume im Gemeindehaus und nicht zuletzt die Kindertagesstätte der Gemeinde – das sind die meistfrequentierten Arbeitsplätze.

Komponist

Die Kompositionen umfassen ein breites Spektrum von Kinderliedern über geistliche Musik bis zu Evangelien-Motetten sowie Werke für Orgel und Posaunenchöre.
Das Werkverzeichnis gibt einen Überblick.

Person

Bereits im Kindergartenalter inspirierte das Harmonium des Großvaters zu ersten Improvisationen. Ab dem 9. Lebensjahr gab eine Nachbarin Klavierunterricht, mit dem 14. Lebensjahr bis zum Studium folgte Orgelunterricht bei dem Steglitzer Kirchenmusiker Dieter Beermann. Nach dem Abitur Beginn des Studiums der Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau, nach Abschluss des B-Examens 1982 die Berufung für die 2. Organistenstelle an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.

Ehrenamt

Vielfältiges Engagement als Vorstandsmitglied im Evangelischen Sängerbundes, der Pepping-Gesellschaft, des Bach-Chores an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, als berufenes Mitglied des Gemeindekirchenrates der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde und als Mitglied der 13. Kreissynode des Kirchenkreises Charlottenburg und Mitglied des Kreiskirchenrates des Kirchenkreises Charlottenburg. Darüber hinaus tätig als Beauftragter für Popularmusik in der EKBO und von 1983 bis März 2009 Vorsitzender des Musikausschusses des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“.

Helmut Hoeft
als Kirchenmusiker an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin

Helmut Hoeft an der Orgel, Albert Schweitzer, 142. Geburtstag am 14.1.2017
Helmut Hoeft an der Orgel – Albert Schweitzer-Gedenkfeier anlässlich des 142. Geburtstages in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin, 14.1.2017 (Foto: Boris Trenkel, www.boristrenkel.de)
Helmut Hoeft am Flügel in der Gedächtniskirche
Helmut Hoeft am Flügel in der Gedächtniskirche (Foto Copyright 2017 Eberhard Mahlke)

Beeindruckender Orgelsound

Die Schuke-Orgel der Gedächtniskirche

hat 4 Manuale, 99 Ranks, 63 Register, ca. 5.000 Pfeifen. Darüber hinaus ist sie mit Spielhilfen ausgestattet, die sie zu einem modernen Instrument machen: Setzuerkombinationen, digitale Speichermöglichkeiten von Registrierungen, ansteuerbar über Midi, …
Bei den letzten Modernisierungen wurde die Orgel durch Subwoofer der Firma Teufel ergänzt, um so auch tiefste Töne wiedergeben zu können. Für entsprechende Pfeifen, die eine solche Tonwiedergabe ermöglicht hätten, war in dem denkmalgeschützten Orgelgehäuse kein Platz.

Von TeufelAudio am 14.05.2018 auf YouTube veröffentlicht

„Teufel“ in der Gedächtniskirche

Acht Teufel-Subwoofer erweitern das Klangbild der Orgel.

Im Unternehmens-Blog von Lautsprecher Teufel wird das Projekt „Teufel in der Kirche“ in einem Interview mit Christoph Klug (Projektleiter und Elektronik-Ingenieur) und Massimo Petriaggi (Akustik-Ingenieur), beide bei Lautsprecher Teufel normalerweise mit Elektronik und Akustik von Soundanlagen beschäftigt und beide in ihrer Freizeit Orgelspieler, vorgestellt.

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Disposition der Schuke-Orgel

Die Orgel verfügt über eine große Setzeranlage, welche es über die normale Setzerfunktion hinaus ermöglicht, beliebige Koppeln (z. B. Quint- und Oktavkoppeln) und Registerauszüge (z. B. Terzbaß 6 4/5′, Septime 4 4/7′ etc.) zu programmieren und somit den ohnehin reichen Rgisterfundus sinnvoll zu erweitern.

(d) =  digitale Register

I Positiv C–g“‘

Prinzipal 8′
Oktave 4′
Gemshorn 8′ (d)
Gemshorn cel. 8′ (d)
Quintade 8′
Flûte a cheminee 8′  (d)
Rohrflöte 8′
Oktave 4′
Blockfllöte 4′
Koppelflöte 4′  (d)
Rohrpfeife 2′
Quinte 1  1/3′
Sesquialtera
Mixtur 4-6f.
Cymbel
Fagott 16′
Trompete 8′  (d)
Oboe 8′
Corno di Basetto 8′  (d)
Schalmei 4′
Tuba magna 8′  (d)
Tremulant

II Hauptwerk C–g“‘

Prinzipal 16′
Montre 16′  (d)
Oktave 8′
Montre 8′  (d)
Flûte harm. 8′  (d)
Spillflöte 8′
Oktave 4′
Flûte octav. 4′   (d)
Nachthorn 4′
Rohrnasard 2  2/3′
Oktave 2′
Mixtur 5-6f
Mixtur 3-4f
Trompete 16′
Trompete 8′
Trompete 8′
Trompete 4′

Koppeln

IV-III
Sub III  (koppelt auch auf POS und HW)
Super III (koppelt auch auf POS und HW)
III-II
IV-II
I-II
IV-P
III-P
II-P
I-P

III Schwellwerk C–g“‘

Pommer 16′
Bourdon 16′  (d)
Schwegel 8′
Montre 8′ (d)
Koppelflöte 8′
Flûte harmonique 8′  (d)
Oktave 4′  (d)
Holzprinzipal 4′
Flûte octaviante 4′ (d)
Gambe 8′  (d)
Viole de Gambe 8′
Voix célèste 8′  (ab c°)
Hohlquinte 2  2/3′
Nachthorn 2′
Terz 1  3/5′
Gemshorn 1′
Rauschpfeife
Fourniture
Bombarde 16′  (d)
Trompette harm. 8′
Oboe 8′  (d)
Clarinette 8′  (d)
Voix humaine 8′  (d)
Clairon 4′
Cornettzug
Tremulant

IV Brustwerk (schwellbar) C–g“‘

Holzgedackt 8′
Spitzgedackt 4′
Prinzipal 2′
Oktave 1′
Terzian 2f.
Scharff 3-5f.
Vox humana 8′
Krummhorn 8′
Tremulant

Pedal C–g‘

Contrabass 32′  (d)
Subbass 32′   (d)
Prinzipal 16′
Subbaß 16′
Zartbaß 16′  (d)
Contrabaß 16′ (d)
Violon 16′ (d)
Contragambe 16′  (d)
Salicetbaß 16′  (d)
Quinte 10 2/3′
Oktave 8′
Diapason 8′  (d)
Gedackt 8′
Cello 8′  (d)
Oktave 4′
Hohlflöte 4′
Feldfpeife 1′
Baßaliquot
Mixtur
Contrabombarde 32′  (d)
Fagott 32′
Bombarde 16′  (d)
Posaune 16′
Fagott 16′  (d)
Trompete 8′
Trompete 4′
Cornett 2′

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