Kirchenmusik – das Angebot kommunizieren

Zu jedem Jahreswechsel erschien ein Faltblatt mit einer kalendarischen Übersicht über alle Orgelvespern, Bach-Kantaten und Konzerte, die für das kommende Jahr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche geplant waren.
Dem Erscheinen dieses Faltblattes ging eine umfangreiche Planungs- und Vorbereitungszeit voraus, die bereits im Vorjahr begann, im Sommer in die „heiße Phase“ kam und mitunter im Herbst recht turbulent werden konnte, wenn es kurz vor Redaktionsschluss zu unvorgesehenen Änderungen kam. Die gab es aber auch noch während der Layoutphase …

Auch wenn der Jahresflyer Kirchenmusik erschienen war, waren die Planungen nicht abgeschlossen, weil nicht alle Künstler und Ensembles, die in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Gottesdiensten und Konzerten mitwirkten, sich bei ihren Entschließungen nach dem Redaktionsschluss des Kirchenmusikflyers richteten. Außerdem gab es zahlreiche Anfragen zu anderen Terminen, bei deren Bearbeitung ich durch eine Freiwillige im sozialen Jahr Kultur unterstützt werde. Programme wurden durch ehrenamtliche Hilfe erstellt, einzelne Dienstleistungen der Öffentlichkeitsarbeit eingekauft.

Planung des kirchenmusikalischen Angebotes in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Die Verantwortung für die Planung und organisatorische Durchführung des umfangreichen und anspruchsvollen Kirchenmusikprogramms in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und damit auch die Redaktion für den Kirchenmusikflyer lag in meinen Händen. Im Bereich der Orgelmusik gab es Unterstützung von Landeskirchenmusidirektor Dr. Gunter Kennel und dem Titularorganisten an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Prof. Wolfgang Seifen (UDK). Beide trugen mit Vorschlägen zur Besetzung der Orgelvespern bei, übernahmen selbst die eine oder andere Orgelvesper oder auch ein Orgelkonzert und in unterschiedlichem Umfang den Orgedienst in Gottesdiensten.

Es gab eine Vielzahl von Anfragen auswärtiger Chöre und anderer Musikensembles, die gerne an der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mitwirken oder eigene Konzertabende gestalten mochten, zu bearbeiten. Häufig wirkten Gastchöre, die einen Berlin-Besuch oder eine Konzertreise gerne mit einem Auftritt in der Gedächtniskirche verbinden wollten, in den werktäglichen Andachten um 18.00 Uhr mit, an die sich dann in der Regel ein Chormusikprogramm unter dem Titel „30 Minuten Chormusik“ anschloss.

Besondere Akzente

Die Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Orgelkonzertreihe „Internationales Orgelimprovisationsfestival Berlin” und das sommerliche „InSpirit“ waren eigene planungsintensive Akzente im kirchenmusikalischen Angebot.

Planungsherausforderungen

JazzFest InSpirit 2019, Gedächtniskirche Berlin (Plakat)

Diese Aufgaben waren mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden, den ich im Rahmen meines Dienstes als Kirchenmusiker neben der Leitung der Chöre, den eigenen umfangreichen Orgeldiensten, der Arbeit mit Kindern, Senioren und bei Gemeindeveranstaltungen zu bewältigen hatte. Auch als versierter Anwender der modernen Kommunikationsmittel, hätte sich bereits allein mit den umfangreichen Managementaufgaben das laufende Tagwerk bestreiten lassen.

Weitere Tätigkeitsbereiche

Orgelspieltisch Gedächtniskirche Berlin (23.09.2018)

Dozent

Helmut Hoeft

Kreiskantor

Helmut Hoeft am Flügel in der Gedächtniskirche

Musik mit der Gemeinde

Musik mit Kindern

Helmut Hoeft an der Orgel, Albert Schweitzer, 142. Geburtstag am 14.1.2017

Organist

Kreiskantor